Gefahrenabwehrplan - Stadt Herne


Teil A - Allgemeine Grundlagen - Ausfallsicherheit / Redundanzen /
Aufgabenverteilung / Ablösungen
Gefahrenabwehrplan - Stadt Herne
Ausfallsicherheit / Redundanzen / Aufgabenverteilung / Ablösungen

Zur effektiven Abwicklung von Schadensereignissen sind technische Reserven und personelle Redundanzen planerisch vorzusehen. Dazu gehören eine klar strukturierte Aufgabenverteilung und die Vorplanung von Ablösungen.

Für die Stadt Herne kommt eine entsprechende Vorplanung sowohl im Teil B bei der Führungsorganisation als auch in verschiedenen Konzepten aus dem Teil C wie z.B. der überörtlichen Hilfe und der Mobilen Führungsunterstützungskomponente zur Anwendung.


Redundanzen der Leitstelle

Fast alle Komponenten der Einsatzleitstelle sind redundant ausgelegt. So ist z.B. die Stromversorgung des Einsatzleitsystems über USV versorgt. Zudem schaltet sich nach maximal 30 s ein Notstromaggregat zu. Bei Ausfall der Notrufabfrageeinrichtung kann der Notruf auf normale ISDN-Telefone umgelegt werden. Des weiteren besteht die Möglichkeit, Anrufe aus der Leitstelle heraus nicht nur über die Anschlüsse der TK Anlage sondern auch noch über einen zweiten Anbieter zu tätigen.

Bei Großschadenslagen erfolgt die Führung des Einsatzes nicht mehr durch die Leitstelle sondern durch den FSF bzw. den Stab. Die Leitstelle beschränkt ihre Tätigkeit auf die weiter anfallenden Standardeinsätze.

Hierbei wird das Personal jedoch durch alarmierte Freikräfte aufgestockt.