Gefahrenabwehrplan - Stadt Herne


Teil B - Gefahrenabwehrplan - Führungsorganisation der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr
Gefahrenabwehrplan - Stadt Herne
Personenauskunftsstelle - PAS -

Bei Bedarf, spätestens jedoch bei MANV Stufe III, wird gem. § 31 FSHG eine Personenauskunftsstelle eingerichtet. Die Aufgabe ist dem Deutschen Roten Kreuz übertragen worden. Über die rechtzeitige Aktivierung und den Sitz entscheidet der Einsatzleiter oder bei Vorhandensein des Krisenstabes der Leiter des Krisenstabes.

Entsprechende Regelungen dazu ergeben sich aus der DA Krisenstab.

>> Dienstanweisung Krisenstab

Die PAS arbeitet mit dem Polizeipräsidenten Bochum eng zusammen. Sie nutzt das landesweit eingeführte System "GSL.net" des Innenministeriums NRW. Dieses System ermöglicht zentrale oder dezentrale Eingabe, Bearbeitung und Abfrage von Angehörigen-, Vermissten-, Getöteten- oder Evakuiertendaten.

Alarmiert wird die Personenauskunftsstelle über die Leitstelle der Berufsfeuerwehr.

Die Mitarbeiter der PAS werden über FME oder die zentrale Alarmierungsnummer des Deutschen Roten Kreuzes alarmiert und besetzen in der Regel die dafür vorgesehenen Räume.

Erreichbarkeiten für Auskunftersuchende und Unterbringung der PAS sind in der Anlage 1 der DA Krisenstab festgelegt (liegt in der Leitstelle der Feuerwehr Herne aus).

Für den Patientendaten-Eingang wird eine gesonderte Fax-Nummer zur Verfügung gestellt.